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Vergiss die überzuckerten Granolas aus dem Supermarkt. Dieses Rezept ist anders. Es ist knusprig, nussig, komplex und hat eine Zutat, die du so in keinem Müsli erwarten würdest: überschüssigen Sauerteig-Rest.
Der Sauerteig gibt dem Granola keine dominante Säure, sondern eine unglaubliche geschmackliche Tiefe und eine feine, herbe Note, die perfekt mit der Süße des Honigs harmoniert. Es ist die ideale Möglichkeit, Reste zu verwerten und gleichzeitig ein einzigartiges Produkt zu schaffen.
Dieses Granola ist bewusst nährstoffreich und energiereich gestaltet. Es ist vollgepackt mit Ballaststoffen, hochwertigen Fetten und einer natürlichen Süße. Es ist der perfekte, kraftvolle Start für einen aktiven Tag, an dem du Energie brauchst.
Mein Tipp für eine ausgewogene Mahlzeit: Eine kleine Handvoll über eine Schüssel mit frischem Quark, etwas Apfel oder Beeren gestreut, ist für mich das perfekte Frühstück, das lange satt hält und fantastisch schmeckt.
Das folgende Rezept ist so konzipiert, dass es perfekt funktioniert, wie es ist. Wenn du aber kreativ werden und Zutaten austauschen möchtest, findest du hier ein paar einfache Leitplanken, damit deine eigene Kreation garantiert gelingt. Wenn du nichts ändern willst, kannst du diesen Abschnitt einfach überspringen.
Was muss unbedingt gleich bleiben?
Das Verhältnis zwischen der feuchten, bindenden Masse (Sauerteig, Kokosöl, Honig) und den trockenen Zutaten (Haferflocken, Nüsse, Kerne) ist entscheidend. Besonders die Menge an Sauerteig und Haferflocken solltest du beibehalten, da sie für die perfekte, klumpige Textur sorgen.
Kann ich es weniger süß oder fettig machen?
Ja! Du kannst den Honig und das Kokosöl problemlos um bis zu 20-30% reduzieren. Das Granola wird dadurch etwas herber und leichter. Ein guter Trick ist, bei weniger Süße die Gewürzmenge leicht zu erhöhen, um den Geschmack zu intensivieren.
Welche Zutaten kann ich frei austauschen?
Hier bist du der Chef! Tausche die Nüsse, Kerne und Gewürze nach Belieben aus.
| Zutat | g |
|---|---|
| Weizensauerteig | |
| Kokosöl ℹ️ ×Butter/Butterfett/Sonnenblumenöl | |
| Honig ℹ️ ×Oder jeder andere Zuckersirup | |
| Salz | |
| Zimt | |
| Vanille | |
| Tonkabohne | |
| Kardamom | |
| Ingwer gemahlen | |
| Haferflocken | |
| Nüsse ℹ️ ×Egal ob Haselnüsse oder Mandeln, egal ob gestiftet oder ganz, entscheide nach deinem Geschmack | |
| Kürbiskerne | |
| Sonnenblumenkerne | |
| Gesamt |
In diesem ersten Schritt schaffen wir die aromatische Basis, die später alle trockenen Zutaten umhüllen und zusammenhalten wird. Das Ziel ist eine glatte, homogene Flüssigkeit.
Verwende hier bewusst keinen frisch gefütterten, aktiven Sauerteig. Ein Rest vom Vortag oder direkt aus dem Kühlschrank ist perfekt. Sein Klebergerüst ist bereits leicht abgebaut, wodurch er sich viel leichter vermischen lässt, ohne zu verklumpen.
Jetzt bringen wir alles zusammen. Gib die gesamten trockenen Zutaten – also die Haferflocken, Nüsse, Kerne und das Salz – in die Schüssel zu deiner vorbereiteten flüssigen Basis.
Jetzt kommt der letzte und wichtigste Schritt: das langsame und schonende Rösten. Dadurch entwickeln sich die komplexen Aromen und das Granola wird herrlich knusprig. Halte dich dabei an die niedrige Temperatur, auch wenn es etwas länger dauert.
Das Granola ist direkt aus dem Ofen noch nicht komplett knusprig. Ziehe das Backpapier vom heißen Blech und lasse das Granola vollständig an der Luft auskühlen. Erst beim Abkühlen entwickelt es seinen finalen, unwiderstehlichen Crunch.


Mein neuer Assistent in der Backstube: Ein Bäcker, 10 Rezepte und eine KI In den
| Zutat | % | g |
|---|---|---|
| Starter | 0 | |
| Mehl | 100 | 0 |
| Wasser | 0 | |
| 0 | ||
| Reserve | 0 | |
| Gesamt |